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Was ist Ergotherapie?

Der Begriff Ergotherapie leitet sich von dem griechischen Wort „Ergon“ ab und bedeutet handeln bzw. sich beschäftigen.

Mit viel Freude und Spaß an der Arbeit versucht die Ergotherapeutin, den Bewohner einen schönen und abwechslungsreichen Tagesablauf zu gestalten und die bestmögliche Lebensqualität und Lebenszufriedenheit der Bewohner zu ermöglichen.

Es wird ein ganzheitlicher Therapieansatz erzielt, im Mittelpunkt steht die Selbständigkeit im persönlichen sowie in sozialen Bereichen.

Ziele der Ergotherapie

  • Förderung und Erhalt der Selbständigkeit der Bewohner 
  • Abwendung drohender Abhängigkeit und Isolation
  • Förderung und Stabilisierung vorhandener geistiger und körperlicher Fähigkeiten
  • Wecken von neuen Interessen
  • Von besonderer Bedeutung sind:
    • persönliche Lebenserfahrungen (Biografiearbeit)
    • momentane Lebensumstände
    • individuelle Bedürfnisse und Wünsche

Beschäftigungsangebote

Bilder zu den Veranstaltungen und Therapien finden Sie Interner Linkhier.

Tiergestützte Therapie mit Haushündin Lissy

Tiere kennen einen geheimen Zugang zur Seele des Menschen. Sie sind „Türöffner“ in die Welt von verschlossenen, zurückgezogenen Menschen und vor allem von Demenzerkrankten.

So kennt auch unsere Haushündin Lissy den Weg in die Herzen unserer Bewohner. Ihre Besitzerin, unsere Ergotherapeutin Vanessa Winkler, nutzt diese Fähigkeit in der tiergestützten Hundetherapie. Dies ist eine alternative Behandlungsmethode zur Heilung oder Linderung der Symptome bei vielen Erkrankungen und Behinderungen.

Als Therapiehündin kann Lissy einiges bei unseren Bewohnern bewirken:

  • sie steigert die Lebensfreude und das emotionale Wohlbefinden
  • sie akzeptiert die Bewohner so wie sie sind
  • sie bringt Freude, Abwechslung und Spaß und steigert so die Motivation der Bewohner
  • sie regt zum Sprechen an
  • Bewohner, die lange kaum noch eine Reaktion zeigten, beginnen wieder zu lachen oder streicheln Lissy
  • sie fördert Nähe und soziale Integration
  • sie unterstützt die Kommunikation und die Kontaktaufnahme – Hunde kommen ohne Worte aus
  • sie bringen ein Stück Normalität in den Alltag
  • sie lassen längst vergessene schöne Erinnerungen an eigene Haustiere wach werden
  • sie unterstützen die Beziehung zwischen Bewohner und Mitarbeitern durch gemeinsame Erlebnisse mit den Tieren und fördern so auch die Kommunikation

Der Hund erzählt nichts weiter, er hört immer zu, redet nicht dazwischen, fördert Selbständigkeit und hilft aus der Isolation und Einsamkeit.

Der Hund, der beste Freund des Menschen – das ist nicht nur eine leere Redensart.

Fit mit der Wii

Die Bewohner unseres Hauses können mit der Wii z.B. Bowlen oder Tennis spielen. Bei den Männern ist das Boxen sehr beliebt, auch gegeneinander kann gespielt werden.

Desweiteren haben wir das Balanceboard für die Wii. Beim regelmäßigen Kraft- und Balancetraining werden motorische Ressourcen der Bewohner gefördert und somit positiv zur Sturzprophylaxe beigetragen.

Und das macht noch eine Menge Spaß.