Seit Juli 2008 werden Menschen mit Demenz besser in die Pflegeversicherung einbezogen. Sie erhalten jetzt monatlich - je nach Schwere des Krankheitsverlaufes - mindestens 100 Euro bis maximal 200 Euro. Diese monatliche Summe soll zur Entlastung der pflegenden Angehörigen dienen und wird von den Pflegekassen zur Verfügung gestellt. Die Anzahl demenzerkrankter Menschen in Deutschland wird zurzeit auf rund eine Million geschätzt; Prognosen gehen davon aus, dass sie sich in etwa 30 Jahren verdoppeln wird.
Aufgabe der Demenzberatung ist es, die an Demenz erkrankten und psychisch veränderten Menschen fachgerecht zu beraten und Hilfsangebote zu vermitteln.
Die soziale Betreuung Demenzkranker ist ebenso wie die Pflege eine wichtige und anspruchsvolle Aufgabe. Demenzerkrankte Menschen brauchen viel Zuwendung und Sicherheit. Sie brauchen Zeit, Anregung und Aktivität, um ihre Fähigkeiten zu erhalten und sich wohl zu fühlen. Entscheidend ist hierbei vor allem die regelmäßige Unterstützung der Angehörigen, die täglich einen 24 Stundendienst leisten, welcher psychische und körperliche Schwerstarbeit bedeutet.
Um den Angehörigen eine kleine regelmäßige Auszeit anbieten zu können, werden ehrenamtliche Helferinnen eingesetzt. Sie betreuen mit viel Geduld und Ruhe, 1-2- mal wöchentlich, die älteren verwirrten Menschen in der Häuslichkeit. Zur Betreuung gehören keine Pflege, sondern beispielsweise Spaziergänge, Vorlesen, Erzählen aus früheren Zeiten und andere schöne Dinge, die dem Demenzkranken gut tun könnten.
Parallel dazu bietet die VS Bürgerhilfe, diverse Betreuungsgruppen speziell für Menschen mit Demenz an. Hier werden die Betroffenen regelmäßig (meist 1-2-mal wöchentlich) für einige Stunden in der Gruppe betreut. Auch hier sind geschulte Helferinnen im Einsatz. Gemeinsam wird gesungen, aus der guten alten Zeit erzählt und auch kleinere häusliche Verrichtungen- wie gemeinsam einen Kuchen backen-getätigt.
Menschen im näheren Umfeld des Demenzkranken fällt es oft schwer Hilfe anzunehmen und Aufgaben an andere Helfer abzugeben, da sie sich verantwortlich fühlen. Um aber weiterhin eigene Lebensqualitäten zu behalten und Kraft, sowie neue Energie zu tanken, sollten Angehörige die kostenlosen Hilfsmöglichkeiten nutzen, z. B.
Sollte Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit mit demenzkranken Menschen bestehen, wenden Sie sich an unten angegebene Telefonnummer.
Für Fragen, Beratung und Vermittlung steht Melanie Else Ihnen gerne zur Verfügung.
Ansprechpartnerin: Gabriele Wünsche
Rosa-Luxemburg-Straße 144-148
15732 Schulzendorf
Tel.: 033762-93899
Mobil: 0152-09298843
Ansprechpartnerin: Doreen Nollau-Banis
Kirchplatz 11
15711 Königs Wusterhausen
Tel.: 03375 - 205713
Mobil: 0152-09298844
Ansprechpartnerin: Gabriele Kuttig
Kastanienallee 6
15754 Heidesee / Friedersdorf
Tel.: 033767-89208
Ansprechpartnerin: Wienke Schuschies
Berliner Str. 1
15746 Groß Köris
Tel.: 03546-2256977
Mobil: 0172-3179169
Ansprechpartnerin: Cordula Reisener
Zum Bahnhof 57a
15806 Zossen / Wünsdorf
Tel.: 033702-61903
Mobil: 0172-3896995
Ansprechpartnerin: Annette Bernd
K.-Liebknecht-Str. 19
15827 Blankenfelde / Mahlow
Tel.: 03379-375469
Mobil: 0152-54530475
Ansprechpartner: Kristin Bigus
Potsdamer Str. 120A
14974 Ludwigsfelde
Tel.: 03378-803180
Mobil: 0172-3002391